Clickertraining

Was ist denn nun dieser ominöse Clicker? Es ist nichts weiter als der Knackfrosch, den die meisten Eurer Zweibeiner aus der Kindheit kennen. Drückt man auf eine Metall-Lasche oder auf einen Kopf – ertönt ein “klickklack”, ganz klar und markant. Ein Geräusch ,dass man so sonst nicht findet.

Dieses Geräusch sagt jedem Tier: das, was Du gerade getan hast, war super. Deine Belohnung kommt sofort.

Clickertraining ist kein Modetrend, kein Unsinn oder eine Wunderwaffe. Karen Pryor und andere Trainer haben bereits in den 80er Jahren in den USA verschiedenste Tierarten trainiert. Vor allem mit Wildtieren in Zoos, wo es auch für die Hartgesottenen unter den Menschen undenkbar wäre, mit Druck oder Strafe zu arbeiten. Denn witzigerweise kämen die TrainerInnen, die sonst mit Starkzwang arbeiten, bei einem Tiger sicher nicht auf die Idee, ihn auf den Rücken zu drehen.

Für Frauchen ist Clickertraining eine positive Art des Denkens. Beim Klickern geht es darum, auf die richtigen Dinge zu achten und nicht ständig zu korrigieren. Strafe wird durch Konsequenz ersetzt, Zwang durch Motivation.

Uns Hunden macht es richtig Spaß. Wir verstehen Frauchen schneller. Finn kommt aus der hintersten Ecke zum Training, wenn er den Clicker hört. Er ist wie Frauchen besessen.

Irgendwann hat Frauchen dann, motiviert durch einen Vortrag von Karen Pryor und ihrem Buch: "Die Seele der Tiere erreichen", befunden, dass sie auch andere Tiere klickern muss. Die ersten, die dran glauben mussten, waren unsere Hühner. Die Tiroler Tageszeitung hat dann gleich darüber berichtet. Hier könnt ihr das nachlesen.

Ihr nächster Plan ist mit den Kaninchen und Meerschweinchen zu trainieren. Clickerkurse für Hunde und Hühner gibt es wieder 2016. Probiert es doch einfach mal aus! Die Anmeldungen werden vertraulich behandelt. Frauchens Mutter findet es übrigens auch peinlich, was Frauchen da macht. Wir nicht!

Das ist Heidi beim Kegeln. Nicht sicher ist, wer mehr Spaß hat Heidi oder Frauchen!