In den letzten 10 Jahren hat sich die Hundewelt echt grob verändert. Wenn wir spazieren gehen, dürfen wir anderen Hunden meist nicht mehr "Hallo" sagen. Eher im Gegenteil die uns entgegen kommenden Menschen reißen ihre Hunde weg als wären wir gemeingefährlich. Es soll sogar Welpen geben, die sich vom ersten Lebenstag bei Ihrem Menschen ausschließlich auf ihn konzentrieren müssen - kein Kontakt zu Hunden erwünscht. Kein Wunder, dass diese Hundekollegen nicht wissen, wie man sich bei einer Hundebegegnung benimmt.
 
Oft ist uns langweilig, weil unsere Menschen keine Zeit haben. Natürlich dekorieren wir da mal die Wohnung um oder heulen einen Song für Nachbarn. Gibt dann meistens Ärger!
 
Die Menschen verstehen auch oft nicht, dass ein Jagdhund jagen will, ein Windhund rennen will und ein Wachhund passt eben auf. Probleme sind vorprogrammiert. Was ich, Jamie, so gar nicht verstehe: erst züchten sie uns hunderte von Jahren für diese ganzen Sachen und jetzt ist das plötzlich alles unerwünscht. Cesar, Nisha, Noah, Jesse, Finn, Lukki und Duffy verstehen es auch nicht. Auch wenn ich beim Training die Hunde mal darauf anspreche, gibt es keine vernünftige Erklärung. Aber die meisten sind doch ziemlich gefrustet.
 
Die Probleme sind so vielfältig wie die verschiedenen Hunde- und Menschenpersönlichkeiten, die zu uns kommen. Klar ist, es gibt kein Kochrezept oder die Standardmethode die auf Knopfdruck das Problem löst. Auch wenn einige Fernsehsendungen das versprechen.
 
Frauchen erstellt gemeinsam mit Euren Menschen einen maßgeschneiderten Trainingsplan - von der Stange gibt es nix. Wir haben aber einige Pakete geschnürt, um den Einstieg in ein Training zu erleichtern.
 
Ob in Einzelstunden oder Kleingruppen gearbeitet wird, entscheidet Frauchen im Erstgespräch.